© Andrea Salzmann 

 

Uhlich


„Wer bin ich in 30 Jahren, was tanze ich, wie performe ich, und was denke ich?“ 
In Uhlich überspringt Doris Uhlich 30 Jahre ihres Lebens. Das Stück erzählt die Zukunft. Es ist ein Solo, das Doris Uhlich in 30 Jahren selber performen wird. Heute steht ihre Mutter Gertraud Uhlich stellvertretend für sie auf der Bühne, sie ist Doris Uhlich in 2041.

Jeder Moment ist doppeldeutig: Die Prognose der Tochter ist die Gegenwart der Mutter. Sie zeigt der Tochter, wohin sich ihr Körper bewegt. Neben der körperlichen Projektion in die Zukunft arbeitet Doris Uhlich mit philosophischen Texten, die ihrer Mutter so fremd sind wie ihr selbst die Zukunft fremd ist. Wie berechenbar, wie planbar ist Zukunft? Welche Motivation gibt es, die Gegenwart zu überleben um die Zukunft zu erleben?


„Das Ereignis im Stück ist meine Mutter. Sie ist ich und immer noch sie selbst. Welches Verhältnis hat man zu dem, was kommen wird? Kann man zu dem, was kommen wird, überhaupt ein Verhältnis haben? Jein.“ (Doris Uhlich)


„Mein Name ist Uhlich.“ (Gertraud Uhlich)




 

Choreografie Doris Uhlich

Performance
Gertraud Uhlich

Projektmitarbeit
Andrea Salzmann, Yoshie Maruoka, Armin Anders, Judith Staudinger

Licht
Monika Gruber

Produktion
Christine Sbaschnigg

Produktion Doris Uhlich / insert (Theaterverein),  Koproduktion Wiener Festwochen, Dank an Tanzquartier Wien, Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien

Uraufführung 3. Juni 2011, 20.30h, Halle G / Wiener Festwochen / Wien
Folgevorstellung am 4. Juni 2011, 20.30h

 

Eine Skizze der Arbeit wurde am 19. Dezember 2008 im Tanzquartier Wien gezeigt.

 

Fotos

Die Bilder können unter Angabe der Fotocredits honorarfrei abgedruckt werden.