© Andrea Salzmann

 

mehr als genug 

In mehr als genug fragt sich Doris Uhlich und ihre Gäste wie der Körper zum Markenzeichen wird und was das bedeutet. Doris Uhlich, die in Zeitungsrezensionen immer wieder als „korpulente Tänzerin“ bezeichnet wird, hinterfragt die Wichtigkeit der äußeren Hülle und das Fleisch unter der Haut. Wie dominant ist das äußere Erscheinungsbild eines Körpers in der Rezeption eines Stücks? Gibt es den perfekten Körper für den Tanz? Und letztendlich: Wer ist schön, wer nicht? Was bedeutet das Wort "schön"?

In live geführten Telefonaten werden Menschen interviewt, deren Körper nicht der (Schönheits-)Norm entsprechen und zu Markenzeichen geworden sind. Erschafft man sich diese Markenzeichen selbst oder machen es die anderen? Was ist das für ein seltsames Phänomen unserer Zeit, dass man individuell sein, aber trotzdem nicht aus der Reihe tanzen will?

Die Barockzeit mit ihrem Drang zur Fülle bietet den Ausgangsstoff für eine körperliche und textliche Auseinandersetzung mit viel Fleisch und Opulenz, in der sich der Einsatz von Körpern in den vorangegangenen Arbeiten von Doris Uhlich spiegeln wird.


Choreografie Doris Uhlich
Dramaturgie Andrea Salzmann und Judith Staudinger
Mit Doris Uhlich und Gäste
Produktion Christine Sbaschnigg

Gäste in Lyon Sophie Cattani, Sahra Daugreilh, Susanne Kirnbauer, Elisabeth Löffler, Thomas Sturm, Elfie Sus, Werner Vockenhuber
Gäste in Paris Sophie Cattani, Susanne Kirnbauer, Otto Lechner, Thomas Sturm
Gäste in Wien Tale Doven, Susanne Kirnbauer, Otto Lechner, Virginie Roy, Thomas Sturm

Eine Koproduktion von Doris Uhlich, brut / Wien, Les Subsistances / Lyon.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien, bm:ukk.

Uraufführung Lyon-Version     25. 06. 2009     Les Subsistances / Lyon
Uraufführung Paris-Version     31. 10. 2009     Centre Pompidou / Paris
Uraufführung Wien-Version     15. 01. 2010     brut / Wien
 
Fotos

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