© Theresa Rauter


Ravemachine

Für Ravemachine hat Doris Uhlich den Tänzer und Choreografen Michael Turinsky eingeladen, mit ihr zu arbeiten und sich mit Körper, Physis, Energie und Ekstase auseinanderzusetzen. Welche Bewegungen wirken für Michael Turinksy wie Batterien, die seinen Körper aufladen? Wohin bricht der Körper auf, wenn die Akkus sich mehr und mehr füllen? Menschen mit physischen Einschränkungen werden meist nicht mit Energie, Energieausschüttung und Ekstase assoziiert – mehr mit Implosion als Explosion, mit Stillstand als mit Vorwärtskommen. Wenn Doris Uhlich die Sounds des elektrischen Rollstuhls ihres Partners sampelt, verstärkt und in wummernde Techno-Beats übersetzt, wird eine Energie erzeugt, welche die beiden erfasst. Menschliche und maschinelle Energien werden übertragen und transformiert, der Dialog und das Verhältnis von Mensch und Maschine, Ekstase und Form, Aufladung und Erschöpfung erfahren. Ravemachine ist ein Projekt, in dem zwei unterschiedliche Körper aufeinandertreffen, sich beeinflussen, Impulse geben und dadurch die eigene körperliche Biografie erweitern.

»Im Theaterraum geht es um ein Teilen, Übertragen und Transformieren von Energien aller vorhandenen Elemente – PerformerInnen, Publikum, Maschinen und Sounds.« (Doris Uhlich)

»Wir formen die Dynamik von Energie.« (Michael Turinsky)

»Sein Körper ist so schön taktlos.« (Doris Uhlich)

 

Choreografie Doris Uhlich


Performance Michael Turinsky & Doris Uhlich

Licht Gerald Pappenberger

Soundberatung Boris Kopeinig

Produktion Theresa Rauter & Christine Sbaschnigg  / insert (Theaterverein)

Koproduktion brut, WUK performing arts & insert (Theaterverein)

 

insert (Theaterverein) wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. 

 


Premiere: 20/10/2016 brut Wien


 

Fotos: 

 

Die Bilder können unter Angabe der Fotocredits (Theresa Rauter oder Peter Empl) honorarfrei abgedruckt werden. 

  

 

 

 

 

Vielen Dank an die "Otto Bock Healthcare Gmbh",

die den elekrischen Rollstuhl für Ravemachine gesponsert ha